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Rauchen erhöht Risiko für BauchspeicheldrüsenkrebsHeidelberg (ap) Rauchen ist nicht nur die Hauptursache von Lungenkrebs, sondern erhöht auch drastisch das Risiko, an einem Tumor der Bauchspeicheldrüse zu erkranken. Darauf hat das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg hingewiesen. Die Experten verwiesen auf eine italienische Studie, wonach Nikotinsüchtige mindestens 3,2 Mal eher an diesem extrem schlecht behandelbaren Krebs erkranken als Nichtraucher. Bei mehr als zehn Zigaretten täglich steigt das Risiko sogar auf den 4,8fachen Wert. Jährlich erkranken in Deutschland rund 11.000 Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Ursachen sind weitgehend ungeklärt, Rauchen sei als umweltbedingter Risikofaktor aber eindeutig belegt, betonte das Zentrum. Nach Angaben der Forscher zeigten weitere Studien zugleich, dass der Nikotinkonsum häufig zu Veränderungen in einem bestimmten Krebsgen, dem K-ras-Gen, führt. Diese Mutation erhöhe die Wahrscheinlichkeit einer Bauchspeicheldrüsenentzündung, die wiederum das Risiko einer Tumorerkrankung in die Höhe schnellen lasse. ap, 21.04.2000 |
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