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Leute, lasst es bleiben!Schermbeck Der Observer, eine große Zeitung in England, berichtete neulich, dass Rauchen das Gehirn schneller altern lässt. Untersuchungen an über 9000 Menschen über 65 Jahren ergaben, dass Gedächtnisleistungen und Lernvermögen bei Rauchern deutlich schneller abnehmen als bei Nichtrauchern. Bei Jugendlichen soll sich übrigens ein Trend zum Nichtrauchen abzeichnen: In den westlichen Bundesländern greifen in der Gruppe der 14- bis 17-Jährigen rund 70 Prozent nie zu Zigaretten. 1973 - bei einer ähnlichen Erhebung - hatten noch mehr als Hälfte der Befragten diesen Alters angegeben, dass sie rauchen. Allerdings alarmiert einer der neuesten Suchtberichte, dass das Einstiegsalter immer weiter sinkt. Schon Elfjährige und noch Jüngere sind dabei. Dabei sind die schädlichen Folgen des Rauchens längst nachgewiesen: Es schädigt langsam und schleichend. Besonders risikoreich ist das Rauchen bei gleichzeitiger Einnahme der
Anti-Baby-Pille. Durch diese Kombination erhöht sich die Gefahr eines
Herzinfarktes oder einer Thrombose um ein Mehrfaches. Trotz aller Erkenntnisse
wird noch viel zu viel geraucht. Auch im Unterricht beeindrucken weder
sachliche Informationen noch abschreckende Bilder. nrz, 30.03.2000 |
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