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Auch Raucher kommen für Organtransplantationen in BetrachtKlarstellung der BundesärztekammerKöln (ap) Auch Raucher, Alkoholkranke und Drogensüchtige kommen grundsätzlich als Empfänger von Organspenden in Frage. Mit dieser Klarstellung trat die Bundesärztekammer am Donnerstag in Köln entschieden dem Eindruck entgegen, solche Patienten seien generell von Organtransplantationen ausgeschlossen. «Diese Annahme ist falsch und hat bedauerlicherweise zu Irritationen geführt», betonten die Mediziner. Es wäre fatal, wenn dadurch die Bereitschaft der Menschen zur Organspende zurückginge. Die Ärztekammer wies allerdings zugleich darauf hin, dass entsprechend ihren neuen Richtlinien zur Organtransplantation Patienten bei bestehendem schweren Nikotin-, Alkohol- oder sonstigem Drogenmissbrauch aus medizinischen Gründen nicht in die Warteliste für Herztransplantationen aufgenommen werden könnten. Das gelte auch, wenn medizinische Richtlinien zur Behandlung, zu Arztbesuchen und zur Einnahme von Medikamenten nicht zuverlässig eingehalten würden. ap, 02.03.2000 |
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