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Nikotinabhängigkeit fängt in der Jugend anBielefeld (dpa) Wer bis zum 18. oder 19. Lebensjahr
nicht zum Raucher geworden ist, kann Zigaretten und Zigarren auch später
widerstehen. Der Professor forderte gezielt Vorbeugungsprogramme an Schulen: "Die Jugendlichen müssen lernen, nein zu sagen und sich in der Gruppe auch ohne Tabak behaupten zu können". Verbote hält er für falsch, denn die seien für Jugendliche eher Herausforderung als Barriere. Aber: "Ließe sich das Rauchen in der jüngeren Bevölkerung stark zurückdrängen, dann würden nach menschlichem Ermessen auch die Krebserkrankungen absinken". Rauchen hält Hurrelmann eindeutig für den gewichtigsten Risikofaktor für Krebskrankheiten. In Deutschland sterben nach einer Statistik des Krebsforschungszenrums Heidelberg jährlich rund 35.000 Menschen an Lungenkrebs; bei 85 Prozent gilt Rauchen als Hauptursache. KN , 02.09.1996 |
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