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Kampagne in Vereinigten Emiraten gegen das RauchenDubai (ap) In den Vereinigten Arabischen Emiraten hat mit Unterstützung der islamischen Geistlichkeit eine Kampagne gegen das Rauchen begonnen. Wie die in Dubai erscheinende Zeitung «Chalidsch Times» am Samstag berichtete, wurden in Predigten zum Freitagsgebet Tabakgenuß als unislamisch gegeißelt und die Gläubigen aufgerufen, damit aufzuhören. Wer sich weigere, das Rauchen aufzugeben, laufe Gefahr, den Glauben zu verlassen, hieß es in einer von der Geistlichkeit der konservativen Emirate herausgegebenen Text. Der Golfkooperationsrat, zu dem die Emirate gehören, hat sich unterdessen grundsätzlich darauf geeinigt, fünf Prozent der Einnahmen aus der Tabaksteuer für Antiraucherkampagnen auszugeben, hieß es in dem Zeitungsbericht weiter. Auf jede Packung Zigaretten werden in den sechs Golfländern zwischen 70 und 100 Prozent Steuern aufgeschlagen. Saudi-Arabien importiert täglich 47 Millionen Zigaretten und ist damit der viertgrößte Abnehmer der Welt. Die Golfländer importieren der Zeitung zufolge im Jahr fast 30 Milliarden Zigaretten im Wert von 800 Millionen Dollar. Die Einnahmen aus der Tabaksteuer sollen im nächsten Jahr in den Mitgliedsländern eine Milliarde Dollar übersteigen, hieß es. ap, 12.06.1999 |
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